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Funktionsprinzip der Integration

In-Circuit Test und Flying Probe Tester – ein sinnvolles Tool zur Integration in bestehende Testsysteme

Jedes Testverfahren hat seine Grenzen bezüglich Testabdeckung und Fehlererkennung bzw. Diagnose. Da es bestimmte Fehlerarten gibt, die nur von bestimmten Prüfverfahren detektiert werden können, unterscheidet man folgende Fehlerarten:

Elektrisch, aber nicht optisch erkennbare Fehler Optisch, aber nicht elektrisch erkennbare Fehler
Mechanische Elektrisch defektes Bauelement Mechanische Bauteildefekte (z.B. verbogene Pins)
Mechanische Fehlende, elektrisch prüfbare, SMD- und THT-Bauelemente Mechanische Fehlende, elektrisch nicht prüfbare Bauelemente (z.B. parallele Kondensatoren, Steckverbinder)
Mechanische Offene Lötstellen an SMD- oder THT-Bauelementen Falsche Bauelemente-Typen (z.B. falscher Lieferant)
  Falsche Fehlbestückte SMD- oder THT-Bauelemente (z.B. falsche Lage oder Höhe)
  Falsche Verpolte mechanische Bauelemente (z.B. verpolte Steckverbinder oder IC-Sockel)
  Zu „magere“ Lötstellen mit elektrischem Kontakt

Hinzu kommt die zunehmende Komplexität aktueller und vor allem zukünftiger Baugruppen. Bauformen wie BGA, µBGA oder Flip Chip lassen kaum noch Möglichkeiten eines mechanischen Zugriffs. Um eine optimale bzw. maximale Testtiefe zu erreichen, ist es daher sinnvoll, Prüfverfahren miteinander zu kombinieren. ad+t AG bietet umfangreiche Lösungen zur Kombination von MTS-Systemen mit Boundary Scan(BST)Funktionstestsystemen (FKT), Optischer Inspektion (DBV) .

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